Kolloidales Silber - Uraltes Heilmittel mit antibiotischer Wirkung

30.11.2018

Die Geschichte des Kolloidalen Silbers

Von der Heilwirkung des Silbers wusste man schon in der Antike. Vermutlich wurde Silber zuerst im alten Ägypten zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Auch die Griechen, Römer, Perser, Inder und Chinesen hatten dafür Verwendung in ihrer Medizin. Im Mittelalter setzte der Arzt Paracelsus (1493-1541) verarbeitetes Silberamalgam in ausleitenden Bädern ein, zur Ausleitung von Quecksilber aus dem Körper. Die Äbtissin und Naturheil-Lehrerin, Hildegard von Bingen (1098-1179), verwendete Silber als Heilmittel bei Verschleimung und Husten.

Konrad von Megenberg, ein Regensburger Domherr und Universalgelehrter aus dem 14. Jh., erwähnte in seinem "Buch der Natur", dass Silber - verarbeitet zu Pulver, vermischt mit edlen Salben - "wider die zähen Fäulen" im Leib helfe. Er empfahl es u.a. bei Krätze, blutenden Hämorrhoiden und Stoffwechselschwäche.

Die Adeligen bewahrten ihre Vorräte - Wasser und Nahrung - in Silbertruhen- und behältern auf und speisten ausschließlich mit Silberbesteck von silbernen Tafeln. Allgemein war Silber ein Mittel um böse Dämonen und Krankheiten fernzuhalten. Es wurde auch geschabtes Silber mit verschiedenen Pflanzen vermischt, um Tollwut, Wassersucht, Nasenbluten und viele andere Krankheiten zu heilen.

Die amerikanischen Siedler die nach Westen zogen und die Goldgräber legten Silber-Dollar-Münzen in ihre Wasserbehälter, um das Wasser länger haltbar zu machen. Auch die Milch behielt so länger ihre Frische. Silber war also auch schon seit langer Zeit für seine konservierende Wirkung bekannt.

In der Mitte des 19. Jhts. wurde Silber dann in seiner kolloiden Form als Heilmittel entdeckt. Zu Beginn des 20. Jh. wurde Silber intensiv von zahlreichen Wissenschaftlern untersucht und als erprobtes keimtötendes Mittel anerkannt. Angesehene Zeitschriften wie Lancet, Journal of the American Medical Association und das British Medical Journal veröffentlichten Artikel über die wunderbaren heilenden Eigenschaften von kolloidalem Silber. Gleichzeitig betrieben die Pharmakonzerne ihre Antibiotikaforschung, und da sich diese im Gegensatz zu Silber patentieren und für teures Geld verkaufen ließen, geriet kolloidales Silber - obwohl allen chemischen Antibiotika überlegen - allmählich in Vergessenheit.

Schon lange bevor die klassische Schulmedizin das Antibiotika erfand, hielt die Natur für den Menschen das beste und machtvollste Mittel gegen Viren, schädliche Bakterien und Pilze bereit: Kolloidales Silber. 

Werbung (Empfehlung)

Wirkung von kolloidalem Silber - Studien im Überblick

Da die Wirkung von kolloidalem Silber in manchen Bereichen umstritten ist, beschäftigen sich heute einige Studien mit seiner Fähigkeit, Bakterien und Viren zu töten, seinem Beitrag zur Wundheilung oder im Allgemeinen mit den exakten Wirkungsweisen und der Sicherheit des angepriesenen Wundermittels. Bei den meisten Studien handelt es sich um in vitro-Untersuchungen oder Tiermodelle. Im menschlichen Organismus wurde das kolloidale Silber noch nicht ausreichend erforscht, trotzdem bestätigen die Ergebnisse ein großes Potenzial des kolloidalen Silbers in der Therapie von inneren und äußeren Erkrankungen.

Kolloidales Silber bei Blasenentzündung

  1. Senkung des Histamin-Spiegels im Urin
    Bei der Behandlung einer Blasenentzündung wird Silber intravesikal angewendet. In manchen Fällen kann die Öffnung des Divertikels in die Blase sehr klein und nur schwer zu erkennen sein, doch die silberhaltige Lösung kann ohne Weiteres in hineingelangen. (3) Die Silberpartikel senken die Menge an Histamin im Urin und reduzieren den Tumornekrosefaktor alpha und die Aktivierung von Mastzellen ohne einen toxischen Effekt (4). Damit eignet sich kolloidales Silber für eine Behandlung der interstitiellen Zystitis (IC).

Kolloidales Silber gegen Nagelpilz

  1. Kolloidales Silber im Kampf gegen Pilze
    Silberpartikel bekämpfen Pilze und Pilzsporen. Die Silberpartikel hemmen ihr Wachstum und wirken gegen durch Pilze verursachte Erkrankungen. Kolloidales Silber hat zum Beispiel einen Einfluss auf die Pilzstämme C. albicans, Aspergillus niger, and Fusarium culmorum (5).
  2. Kolloidales Silber gegen Nagelpilz
    Kolloidales Silber kann gegen zahlreiche Pilzarten eingesetzt werden, dazu zählt auch Nagelpilz. (6) (7). Bei der am weitesten verbreiteten Pilzinfektion handelt es sich um die Dermatophytose (Fußpilz). Die Dermatophyten wachsen in keratinisiertem Gewebe, wie den Haaren, Nägeln und der äußeren Hautschicht. Eine Infektion kann sowohl beim Menschen als auch bei Tieren vorkommen. Das Silber wirkt gegen die Dermatophyten und hilft dem Betroffenen, den Pilz schneller wieder loszuwerden.

Kolloidales Silber bei Erkältung

  1. Kolloidales Silber gegen Viren
    Kolloidales Silber hat eine Wirkung auf eine Vielzahl an Viren, zum Beispiel gegen Rhinoviren, die entzündete Nasennebenhöhlen zur Folge haben (8) (9). Da Erkältungen von Viren ausgelöst werden, kann sich die Einnahme der Silberpartikel positiv auf eine Erkältung auswirken - sie klingt schneller ab. Befürworter von alternativen Heilpraktiken berichten von einer bemerkenswerten Förderung der Gesundheit. Die Silberteilchen arbeiten sich in das Innere der Viren vor und tötet diese ab, sodass eine zügige Besserung der Symptome eintritt.

Kolloidales Silber gegen Infektionen

  1. Zusammenspiel mit Antibiotika
    Kolloidales Silber ist in der Lage, die Wirkung von Antibiotika deutlich zu erhöhen. Forscher nutzen die Fähigkeit des kolloidalen Silbers, oxidativen Stress zu erzeugen, um die Wirkung von Antibiotika gegen grammnegative Bakterien zu erhöhen. Das ist ihnen in der Behandlung von Harnwegsinfektionen und von Bauchfellentzündungen in Tiermodellen gelungen (10). Damit wird das antibiotische Arsenal, bakterielle Infektionen zu bekämpfen, bestärkt. Die Wirkung lässt sich potenzieren und verstärkt sich um bis zu ein Tausendfaches.Der Einfluss von kolloidalem Silber auf pathogene Bakterien wird in weiteren Studien bestätigt (11).Von folgenden Antibiotika wurde die antibakterielle Wirkung durch eine Imprägnierung mit Silber mitunter erhöht (12):- Imipenem
    - Gentamicin
    - Vancomycin
    - Ciprofloxacin
  2. Gegen das Kindbettfieber
    In einigen Fällen konnte das Wochenbettfieber erfolgreich mit Collargol behandelt werden (13). Es handelt sich dabei um ein Kolloid-Präparat, das Silber beinhält. Das Mittel kann oral eingenommen oder unter die Haut gegeben werden. Das kolloidale Silber ist nicht toxisch und wirkt sich auch in größeren Mengen nicht negativ auf die behandelten Frauen aus.
  3. Kolloidales Silber gegen Burkholderia dolosa
    Eine Studie aus den USA konnte einen Erfolg in der Behandlung einer Lungeninfektion durch Burkholderia dolosa feststellen (14). Es handelt dabei um eine Art von Proteobakterien. Kolloidales Silber spielt damit zudem eine Rolle in der Therapie von Erkrankungen der Lunge.

Kolloidales Silber gegen Akne

  1. Kolloidales Silber gegen Entzündungen
    Kolloidales Silber hat eine anti-inflammatorische Eigenschaft. Das bedeutet, dass es sich positiv auf Entzündungen auswirkt, die bei einer Akne häufig auftreten, und die Haut beruhigt. Diese Fähigkeit kann in der Behandlung von Akne und Überempfindlichkeitsreaktionen genutzt werden (15).Neben einem anti-entzündlichen Attribut bringen Silberpartikel weitere einzigartige physikochemische Eigenschaften mit. Sie wirken antibakteriell, antimykotisch und antiviral (16).
    - Antibakteriell
    - Antimykotisch
    - Antiviral
  2. Anwendung auf und Heilung der Haut
    Der positive Effekt kolloidalen Silbers auf Entzündungen und seine antibakterielle Wirkung werden in zahlreichen Studien bewiesen (17) (18) (19) (20). Die entzündungshemmende Eigenschaft hilft erkrankten Hautpartien, zu heilen und den Zustand der Haut sichtbar zu verbessern. Zur Anwendung auf der Haut eignen sich Salben oder Gele, die kolloidales Silber enthalten, aber auch Pflaster (21).

Kolloidales Silber in der Krebsforschung

  1. Kolloidales Silber gegen Brustkrebs
    Kolloidales Silber hat einen Einfluss auf Brustkrebszellen, wodurch er sich als alternativer Wirkstoff in der Therapie von Brustkrebs erweisen könnte. Es hat einen von der Dosis abhängigen zytotoxischen Effekt auf die Zellen (22). Es wurde dabei eine Form des programmierten Zelltodes verwendet. Die Aktivitäten des Enzyms LDH und der SOD-Enzyme senken durch eine Therapie mit kolloidalem Silber deutlich.
  2. Beitrag zur Entwicklung eines Krebsmedikaments
    Die zytotoxische Wirkung kolloidalen Silbers auf Brustkrebszellen wird in vielen weiteren Studien bestätigt (23) (24). Wissenschaftler und Ärzte sind deshalb der Meinung, dass Silber zu der Entwicklung eines geeigneten Krebsmedikaments beitragen könne und damit zu der Entstehung einer neuartigen Nanomedizin in der Behandlung verschiedener Krebsarten (25).

Kolloidales Silber in der Wundheilung

  1. Kolloidales Silber zur Unterstützung der Wundheilung
    Seit einiger Zeit wird kolloidales Silber als antimikrobieller Wirkstoff verwendet. Zahlreiche Studien bestätigen die Fähigkeit der Silberpartikel, grammnegative und -positive Bakterien abzutöten, in vitro und auch in lebendigen Organismen (26). Dadurch wirkt sich die äußere Anwendung kolloidalen Silbers positiv auf die Wundheilung aus.
  2. Wundheilung nach Operationen
    Ärzte können die beschriebene unterstützende Wirkung kolloidalen Silbers auf die Wundheilung auch nach Operationen nutzen. Eine Forschungsgruppe hat das Silberwasser für ihre Untersuchungen selbst hergestellt und anschließend an Patienten getestet, bei denen anorektale Eingriffe durchgeführt wurden. Die synthetisierten Silberpartikel begünstigen den Heilungsprozess und erweisen sich als effektiver Wirkstoff in der Wundheilung (27).
  3. Behandlung von Verbrennungen
    Einige Studien beschäftigen sich mit Silber in der Behandlung von Brandwunden. Diese werden mit Hydrogelen verarztet, die Silberteile enthalten. Zur Beurteilung der Ergebnisse wurden in einer Untersuchung (28) die Schüttelmethode als auch der Brandwunden-Test verwendet. Das Gel erwies eine hervorragende antimikrobielle Wirkung und hat den Heilungsprozess der Brandwunde unterstützt. Kolloidales Silber und das angewandte Hydrogel erweisen damit ein großes Potenzial als Mittel zur Wundregeneration.

Zur Sicherheit des kolloidalen Silbers

  1. Sicherheit des kolloidalen Silbers
    American Biotech, ein Hersteller für Produkte der Silber-Technologie, hat eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt, welche die Unschädlichkeit und Sicherheit kolloidalen Silbers befürwortet (29). Produkte mit einer Konzentration von 10 ppm oder 22 ppm beeinträchtigen die Zellen des Menschen und der Tiere nicht. Auch bei der direkten Verwendung von Präparaten mit 24 ppm und 32 ppm auf der Haut konnte kein negativer Effekt festgestellt werden. Nach den Richtlinien der Behörde für Lebens- und Arzneimittel kann das kolloidale Silber auf der niedrigsten Stufe der Zytotoxizität eingestuft werden. Das bedeutet, dass eine Anwendung für den Menschen ungefährlich ist.Die Frage nach der Sicherheit des kolloidalen Silbers ist bei Experten umstritten. Manche Wissenschaftler und Ärzte weisen auf die Toxizität von Silber-Produkten hin (30). Kolloidales Silber produziert reaktiven Sauerstoff, der neurodegenerative Erkrankungen unterstützen und dem Zellapparat und der DNA schädigen könnte (31).


Tägliche Anwendung von Kolloidalem Silber möglich?

Es gibt keinen Grund für eine tägliche Anwendung des Kolloidalen Silbers. Bei kolloidalem Silber handelt es sich - was die innere Anwendung betrifft - um ein Mittel für Notfälle, das man einsetzt, wenn das Immunsystem offensichtlich überfordert ist, wie z. B. in Grippezeiten, bei schweren Infektionen oder bei Gesundheitsproblemen im Urlaub. Es handelt sich aber nicht um ein Nahrungsergänzungsmittel zur täglichen Einnahme. Auch rein prophylaktisch sollte das Kolloidale Silber nicht eingenommen werden.

Man kann kolloidales Silber kaufen oder auch selber herstellen.

 Jedoch hat sich erwiesen, dass das gekaufte KS (kolloidale Silber) nicht so stark und zuverlässig wirkt, was neben der wichtigen elektrolytischen Herstellung (wird aus chemischer Herstellung angeboten), eben auch der Qualität des Wassers zuzuschreiben ist


Nun zu den ANWENDUNGEN, derer es evtl. sogar noch mehr gäbe:

• Als Hilfe bei Erkältung, Grippe und Co. Es spült Keime, Bakterien aus, sogar von verschwundenen Viren wurde berichtet. Es wurde früher als Antibiotikum verwendet, bevor die Pharmaindustrie die heutigen Antibiotika in den Handel brachte, gegen die immer mehr Keime resistent werden. Es hat sich bei vielen Krankheiten erwiesen wie auch Borreliose, alle die mit Keimen und Bazillen zu tun haben. Zu Viren habe ich keine konkreten Erfahrungen, aber davon gehört, dass es hier auch wirken soll.

• Da es desinfiziert und Silber Wasser länger haltbar macht (früher hatte man auch eine Silbermünze dabei, die man in sein Glas Trinkwasser gab, um es keimfrei zu halten), funktioniert es eben auch als Deo, Mundwasser, Reinigungsmittel (Zeranfeldplatte einsprühen, mit Lappen abwischen, sauber), im Bad (ja auch für WC), Geruchsneutralisation (müffelnde Schuhe z. B.), etc.

• Es zeigt Wunder bei Wundbehandlung. In den Finger geschnitten, morgens und abends (also zweimal am Tag) auf die Wunde geben. Sie schließt sich schnell und offenbar narbenlos, wie ich erzählt bekam.


HERSTELLVERFAHREN in vier Schritten:

1) Wasser zweimal destillieren, ein Gang dauert ca. 5 Std.

2) Wasser restrukturieren, vitalisieren (den Unterschied kann man sogar schmecken), nicht mit einfachem Verwirbelsungsverfahren, sondern tatsächlich mit jenen benannten blauen Kolben und dem Goldring dazwischen, wo das Wasser 4 - 12 Mal so in den anderen Kolben strudelt, dass es in der Mitte des Strudels levitiert.

3) in ein 200ml Glas geben und Gerät mit Silberstäben auflegen, Elektrolyseprozess starten und laufen lassen 

4) Jetzt ist die Dispersion gebrauchsfertig und kann in den Violettfläschchen aufbewahrt werden jenseits jeglicher elektronischer Einflüsse (WLAN, Mikrowelle, etc.). Man bekommt für diese Fläschchen auch Sprühaufsätze, die sich als sehr hilfreich erweisen bei Verwendung als Pflaster (Wunde), Deo, Reinigungsmittel, etc.

Die Anschaffung der Mittel ist mit durchaus nennenswerten Kosten verbunden. Das Verfahren selber ist auch recht aufwendig, weshalb das so hergestellte KS im Verkauf dann sehr teuer wäre, aber zum Eigengebrauch rentiert es sich absolut! Alleine schon das revitalisierte Wasser als Trinkwasser ist eine spürbare Errungenschaft!

Ist Kolloidales Silber sicher?

Da Kolloidales Silber nicht patentiert werden kann, haben die Pharmakonzerne auch kein Interesse daran, dass Ärzte über seine positiven Auswirkungen Bescheid wissen. Stattdessen wird das Kolloidale Silber attackiert, indem Angst einflössende Geschichten z. B. über die sog. Argyrie verbreitet werden. Die Argyrie ist eine Erscheinung, bei der Menschen, die Silbersalze regelmässig oder in hohen Dosen einnahmen, eine bleibend graue Hautverfärbung erlitten haben.

Kolloidales Silber ist jedoch weder ein Silbersalz noch nimmt man es in hohen Dosen und auch nicht regelmässig ein. Aus diesem Grund gibt es heutzutage sehr viele Kolloidale-Silber-Anwender, darunter aber niemanden mit Argyrie.

Ja, in Wirklichkeit ist es fast unmöglich, zu viel kolloidales Silber einzunehmen. Man müsste täglich 20 Einzeldosen des Kolloidalen Silbers (1 TL mit 10 ppm Kolloidalen Silber enthält etwa 50 Mikrogramm Silber) zu sich nehmen, um den als kritisch bezeichneten Grenzwert der EPA (US-Behörde zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit) zu erreichen.

Dieser Grenzwert liegt bei knapp über 1 Milligramm pro Tag. Ab welcher Menge sich jedoch eine Argyrie entwickelt, weiss man nicht genau. Offenbar braucht es dazu gleich einige Gramm Silber, also wiederum ein unerreichbares Vielfaches jener Menge, die man mit Kolloidalem Silber zu sich nimmt. Ganz wichtig ist hier ferner, dass nur jenes Silber zu Problemen führen kann, das im Körper eingelagert wird. Kolloidales Silber wird jedoch - nachdem es gewirkt hat - gut mit dem Urin oder Stuhl ausgeschieden, und zwar umso mehr, je mehr Wasser über den Tag verteilt getrunken wird.

Fazit

Kolloidales Silber sollte in keiner Hausapotheke und auch in keiner Reiseapotheke fehlen. Äusserlich ist es grenzenlos einsetzbar, ob zur Desinfektion eines Pickels, zur Behandlung von Fusspilz, von Brandwunden, von Gürtelrose, von Herpes, zur Juckreizstillung bei Neurodermitis oder zur Behandlung von Streptokokken/Staphylokokken-Infektionen der Haut. Innerlich wendet man das Kolloidale Silber dann an, wenn die Beschwerden das Immunsystem offensichtlich überlasten und der Körper kurzfristige Unterstützung benötigt.

Nebenwirkungen

Kolloidales Silber ist für den menschlichen Körper im Allgemeinen ungefährlich. Selten kann es bei Anwendungen mit Silber zu einer Argyrie kommen. Diese Nebenwirkung bezeichnet eine Verfärbung der Haut. Dieses Phänomen entsteht jedoch meist durch andere Silberformen oder Überdosierung.

In einem Fall kam es nach einer wöchentlichen Aufnahme von einem Liter Silberwasser über 12 Monate hinweg zu einer Argyrie (32). Die Konzentration des kolloidalen Silbers war dabei unbekannt. Die Argyrie äußerte sich in einer blaugrauen Verfärbung der Haut. Weitere Symptome traten jedoch nicht auf. Von weiteren Fällen wurde berichtet (33) (34) (35) (36). Argyrie wird als eine iatrogene Nebenwirkung und Folge einer langfristigen Anwendung von silberhaltigen Medikamenten angesehen, die meist zur Behandlung lokaler Infektionen eingesetzt wird (37).

Darüber hinaus kann es zu lokalen Einlagerungen kommen, die als Argyrose bezeichnet werden (38). Weitere mögliche Nebenwirkungen sind neurologische Beeinträchtigungen.

Auch wenn kolloidales Silber von einzelnen Personen kritisiert wird, geschieht der Verkauf legal, solange es nicht als Medikament, sondern als kosmetisches Produkt, bezeichnet wird.

Werbung (Empfehlung) 

Kolloidales Silber - Das gesunde Antibiotikum für Mensch und Tier

Auszug aus dem Buch:

Das Buch ist eine umfassende Darstellung zu diesem hochaktuellen Thema. Es beinhaltet 80 Krankheitsbilder und ihre Behandlung mit kolloidalem Silber, die Behandlung erkrankter Tiere mit kolloidalem Silber, die wissenschaftlichen Grundlagen und den neusten Stand der Forschung, Hinweise zur Herstellung von kolloidalem Silber, zu Aufbewahrung und Haltbarkeit sowie Bezugsquellen, Anwendungen von Silber in der Medizingeschickte, in Alchemie, Homöopathie, Anthroposophie und Steinheilkunde.

Ein umfassender und praktischer Ratgeber zum Thema, sowohl für den privaten wie den professionellen Anwender - einfach, klar und für jedermann anwendbar.

Hier geht es zum Buch Kolloidales Silber



Werbung (Empfehlung) 

Quellenangaben

1

Pies, Dr. Josef (2012): Immun mit kolloidalem Silber. Wirkung, Anwendung, Erfahrungen. 18. Auflage 2012. VAK Verlags GmbH, Kirchzarten bei Freiburg. S. 49-55.

2

Wagner, Hans (2010): Kolloidales Silber. Der natürliche Ersatz für Antibiotika richtig angewendet. 1. Aufl. [S.l.]: Südwest Verlag.

3

Wagner, Hans (2010): Kolloidales Silber. Der natürliche Ersatz für Antibiotika richtig angewendet. 1. Aufl. [S.l.]: Südwest Verlag.

4

Boucher, W.; Stern, J. M.; Kotsinyan, V.; Kempuraj, D.; Papaliodis, D.; Cohen, M. S.; Theoharides, T. C. (2008): Intravesical nanocrystalline silver decreases experimental bladder inflammation. In: The Journal of urology 179 (4), S. 1598-1602. DOI: 10.1016/j.juro.2007.11.037.

5

Tutaj, Krzysztof; Szlazak, Radoslaw; Szalapata, Katarzyna; Starzyk, Joanna; Luchowski, Rafal; Grudzinski, Wojciech et al. (2016): Amphotericin B-silver hybrid nanoparticles. Synthesis, properties and antifungal activity. In: Nanomedicine : nanotechnology, biology, and medicine 12 (4), S. 1095-1103. DOI: 10.1016/j.nano.2015.12.378.

6

Ngo, Huy X.; Garneau-Tsodikova, Sylvie; Green, Keith D. (2016): A complex game of hide and seek. The search for new antifungals. In: MedChemComm 7 (7), S. 1285-1306. DOI: 10.1039/C6MD00222F.

7

Ayatollahi Mousavi, Seyyed Amin; Salari, Samira; Hadizadeh, Sanaz (2015): Evaluation of Antifungal Effect of Silver Nanoparticles Against Microsporum canis, Trichophyton mentagrophytes and Microsporum gypseum. In: Iranian journal of biotechnology 13 (4), S. 38-42. DOI: 10.15171/ijb.1302.

8

Scott, John R.; Krishnan, Rohin; Rotenberg, Brian W.; Sowerby, Leigh J. (2017): The effectiveness of topical colloidal silver in recalcitrant chronic rhinosinusitis. A randomized crossover control trial. In: Journal of otolaryngology - head & neck surgery = Le Journal d'oto-rhino-laryngologie et de chirurgie cervico-faciale 46 (1), S. 64. DOI: 10.1186/s40463-017-0241-z.

9

Choudhary, Samiksha; Burnham, Lorrie; Thompson, Jeffrey M.; Shukla, Deepak; Tiwari, Vaibhav (2013): Role of Filopodia in HSV-1 Entry into Zebrafish 3-O-Sulfotransferase-3-Expressing Cells. In: The open virology journal 7, S. 41-48. DOI: 10.2174/1874357901307010041.

10

Morones-Ramirez, J. Ruben; Winkler, Jonathan A.; Spina, Catherine S.; Collins, James J. (2013): Silver enhances antibiotic activity against gram-negative bacteria. In: Science translational medicine 5 (190), 190ra81. DOI: 10.1126/scitranslmed.3006276.

11

Doudi, Monir; Naghsh, Nooshin; Setorki, Mahbubeh (2013): Comparison of the effects of silver nanoparticles on pathogenic bacteria resistant to beta-lactam antibiotics (ESBLs) as a prokaryote model and Wistar rats as a eukaryote model. In: Medical science monitor basic research 19, S. 103-110. DOI: 10.12659/MSMBR.883835.

12

Naqvi, Syed Zeeshan Haider; Kiran, Urooj; Ali, Muhammad Ishtiaq; Jamal, Asif; Hameed, Abdul; Ahmed, Safia; Ali, Naeem (2013): Combined efficacy of biologically synthesized silver nanoparticles and different antibiotics against multidrug-resistant bacteria. In: International journal of nanomedicine 8, S. 3187-3195. DOI: 10.2147/IJN.S49284.

13

AN EPITOME OF CURRENT MEDICAL LITERATURE (1908). In: British Medical Journal 2 (2480), E5-8. PMCID: PMC2436976.

14

Baral, V. R.; Dewar, A. L.; Connett, G. J. (2008): Colloidal silver for lung disease in cystic fibrosis. In: Journal of the Royal Society of Medicine 101 (Suppl 1), S. 51-52. DOI: 10.1258/jrsm.2008.s18012.

15

Chellan, Prinessa; Sadler, Peter J. (2015): The elements of life and medicines. In: Philosophical transactions. Series A, Mathematical, physical, and engineering sciences 373 (2037). DOI: 10.1098/rsta.2014.0182.

16

Ge, Liangpeng; Li, Qingtao; Wang, Meng; Ouyang, Jun; Li, Xiaojian; Xing, Malcolm M. Q. (2014): Nanosilver particles in medical applications. Synthesis, performance, and toxicity. In: International journal of nanomedicine 9, S. 2399-2407. DOI: 10.2147/IJN.S55015.

17

Griffith, May; Islam, Mohammad M.; Edin, Joel; Papapavlou, Georgia; Buznyk, Oleksiy; Patra, Hirak K. (2016): The Quest for Anti-inflammatory and Anti-infective Biomaterials in Clinical Translation. In: Frontiers in bioengineering and biotechnology 4, S. 71. DOI: 10.3389/fbioe.2016.00071.

18

Zhang, Xi-Feng; Liu, Zhi-Guo; Shen, Wei; Gurunathan, Sangiliyandi (2016): Silver Nanoparticles. Synthesis, Characterization, Properties, Applications, and Therapeutic Approaches. In: International journal of molecular sciences 17 (9). DOI: 10.3390/ijms17091534.

19

Bhol, K. C.; Schechter, P. J. (2005): Topical nanocrystalline silver cream suppresses inflammatory cytokines and induces apoptosis of inflammatory cells in a murine model of allergic contact dermatitis. In: The British journal of dermatology 152 (6), S. 1235-1242. DOI: 10.1111/j.1365-2133.2005.06575.x.

20

Shin, Seung-Heon; Ye, Mi-Kyung; Kim, Hae-Sic; Kang, Hyung-Suk (2007): The effects of nano-silver on the proliferation and cytokine expression by peripheral blood mononuclear cells. In: International immunopharmacology 7 (13), S. 1813-1818. DOI: 10.1016/j.intimp.2007.08.025.

21

Sevgi, Mert; Toklu, Ani; Vecchio, Daniela; Hamblin, Michael R. (2013): Topical Antimicrobials for Burn Infections - An Update. In: Recent patents on anti-infective drug discovery 8 (3), S. 161-197. PMCID: PMC4018441.

22

Franco-Molina, Moises; Mendoza-Gamboa, Edgar; Sierra-Rivera, Crystel; Gomez-Flores, Ricardo; Zapata-Benavides, Pablo; Castillo-Tello, Paloma et al. (2010): Antitumor activity of colloidal silver on MCF-7 human breast cancer cells. In: Journal of experimental & clinical cancer research : CR 29. DOI: 10.1186/1756-9966-29-148.

23

Gurunathan, Sangiliyandi; Han, Jae Woong; Eppakayala, Vasuki; Jeyaraj, Muniyandi; Kim, Jin-Hoi (2013): Cytotoxicity of biologically synthesized silver nanoparticles in MDA-MB-231 human breast cancer cells. In: BioMed research international 2013, S. 535796.  DOI: 10.1155/2013/535796.

24

Mukherjee, Sudip; Chowdhury, Debabrata; Kotcherlakota, Rajesh; Patra, Sujata; B, Vinothkumar; Bhadra, Manika Pal et al. (2014): Potential theranostics application of bio-synthesized silver nanoparticles (4-in-1 system). In: Theranostics 4 (3), S. 316-335. DOI: 10.7150/thno.7819.

25

Gurunathan, Sangiliyandi; Raman, Jegadeesh; Abd Malek, Sri Nurestri; John, Priscilla A.; Vikineswary, Sabaratnam (2013): Green synthesis of silver nanoparticles using Ganoderma neo-japonicum Imazeki. A potential cytotoxic agent against breast cancer cells. In: International journal of nanomedicine 8, S. 4399-4413. DOI: 10.2147/IJN.S51881.

26

Qiao, Yue; Ma, Fei; Liu, Chao; Zhou, Bo; Wei, Qiaolin; Li, Wanlin et al. (2018): Near-Infrared Laser-Excited Nanoparticles To Eradicate Multidrug-Resistant Bacteria and Promote Wound Healing. In: ACS applied materials & interfaces 10 (1), S. 193-206. DOI: 10.1021/acsami.7b15251.

27

Chai, Shi-Hong; Wang, Yating; Qiao, Yinghong; Wang, Pei; Li, Qiang; Xia, Chaofeng; Ju, Man (2018): Bio fabrication of silver nanoparticles as an effective wound healing agent in the wound care after anorectal surgery. In: Journal of photochemistry and photobiology. B, Biology 178, S. 457-462. DOI: 10.1016/j.jphotobiol.2017.10.024.

28

Kim, Min Hee; Park, Hanna; Nam, Hyung Chan; Park, Se Ra; Jung, Ju-Young; Park, Won Ho (2018): Injectable methylcellulose hydrogel containing silver oxide nanoparticles for burn wound healing. In: Carbohydrate polymers 181, S. 579-586. DOI: 10.1016/j.carbpol.2017.11.109.

29

Moeller, Keith: American Biotech Lab's. Nano-Silver Proven Safe For Humans. Verfügbar als PDF-Datei.

30

Samberg, Meghan E.; Oldenburg, Steven J.; Monteiro-Riviere, Nancy A. (2010): Evaluation of silver nanoparticle toxicity in skin in vivo and keratinocytes in vitro. In: Environmental health perspectives 118 (3), S. 407-413. DOI: 10.1289/ehp.0901398.

31

Arora, S.; Jain, J.; Rajwade, J. M.; Paknikar, K. M. (2008): Cellular responses induced by silver nanoparticles. In vitro studies. In: Toxicology letters 179 (2), S. 93-100. DOI: 10.1016/j.toxlet.2008.04.009.

32

Thompson, Ruth; Elliott, Vanessa; Mondry, Adrian (2009): Argyria. Permanent skin discoloration following protracted colloid silver ingestion. In: BMJ case reports 2009. DOI: 10.1136/bcr.08.2008.0606.

33

Lencastre, André; Lobo, Maria; João, Alexandre (2013): Argyria - case report. In: Anais brasileiros de dermatologia 88 (3), S. 413-416. DOI: 10.1590/abd1806-4841.20131864.

34

Jung, Inha; Joo, Eun-Jeong; Suh, Byung Seong; Ham, Cheol-Bae; Han, Ji-Min; Kim, You-Gyung et al. (2017): A case of generalized argyria presenting with muscle weakness. In: Annals of occupational and environmental medicine 29, S. 45. DOI: 10.1186/s40557-017-0201-0.

35

Molina-Hernandez, Alma Ileana; Diaz-Gonzalez, Jose Manuel; Saeb-Lima, Marcela; Dominguez-Cherit, Judith (2015): Argyria after Silver Nitrate Intake. Case Report and Brief Review of Literature. In: Indian journal of dermatology 60 (5), S. 520. DOI: 10.4103/0019-5154.164427.

36

Wadhera, Akhil; Fung, Max (2005): Systemic argyria associated with ingestion of colloidal silver. In: Dermatology online journal 11 (1), S. 12. PMID: 15748553.

37

Pala, Gianni; Fronterré Aldo; Scafa, Fabrizio; Scelsi, Mario; Ceccuzzi, Roberto et al. (2008): Ocular Argyrosis in a Silver Craftsman. In: Journal of Occupational Health 50 (6), S. 521-524. DOI: 10.1539/joh.N8001.

38

Lansdown, Alan B. G. (2006): Silver in health care. Antimicrobial effects and safety in use. In: Current problems in dermatology 33, S. 17-34. DOI: 10.1159/000093928.

39

Intitut Katharos: Citations scientifiques argent colloïdal. Verfügbar auf der Seite des Instituts Katharos.

40

Barwick, Steve: Pets and Colloidal Silver.

41

Kühni, Werner (2012): Heilen mit dem Zeolith-Mineral Klinoptilolith. Ein praktischer Ratgeber. Aarau: AT Verlag AZ Fachverlage. Leseprobe vom Narayana Verlag, Kandern. S. 61-62.

42

Mihálik, Peter (1950): METHODS OF IMPREGNATING NEUROFIBRILLAR SUBSTANCE ON SLIDES AFTER IMBEDDING. In: Journal of Neurology, Neurosurgery, and Psychiatry 13 (2), S. 146-152. PMCID: PMC497146.

43

Munger, Mark A.; Radwanski, Przemyslaw; Hadlock, Greg C.; Stoddard, Greg; Shaaban, Akram; Falconer, Jonathan et al. (2014): In vivo human time-exposure study of orally dosed commercial silver nanoparticles. In: Nanomedicine: nanotechnology, biology, and medicine 10 (1), S. 1-9. DOI: 10.1016/j.nano.2013.06.010.